Integration through Innovation

Ein Projekt das Flüchtlinge bei Existenzgründungen unterstützt und begleitet

Chance

Flüchtlinge, die aktuell Europa und Deutschland erreichen, stellen für Deutschland nicht nur eine Herausforderung, sondern genauso eine Chance dar. Sie bringen häufig ausgezeichnete Voraussetzungen zum Unternehmertum mit: neue Ideen und länderspezifische Kenntnisse sowie Innovationsgeist, Risikobereitschaft und Durchhaltevermögen.

Oft ist die Selbstständigkeit in ihren Herkunftsländern auch weiter verbreitet als in Deutschland. Schon jetzt erfolgt jede fünfte Gründung in Deutschland durch Menschen mit Migrationshintergrund. Auch der Anteil der Gründungen in Deutschland durch Migranten ist größer als der Anteil von Gründungen unter der deutschen Bevölkerung. Zugleich mangelt es in Deutschland an Existenzgründungen: aufgrund des demographischen Wandels geht ihre Zahl stetig zurück. Doch Gründungen sind sehr wichtig für Innovation und Wirtschaftswachstum. In ihrem „Gründerreport 2015“ geht die DIHK davon aus, dass im Jahr 2015 bis zu 50.000 zusätzliche Arbeitsplätze durch solche Gründungen
geschaffen werden könnten.

Unser Projekt

Mit unserem Projekt „Integration through Innovation“ wollen wir geflüchtete Menschen zur Existenzgründung ermutigen und sie auf ihrem Weg dorthin unterstützen. Durch Existenzgründungen könnten die Flüchtlinge nicht nur innovativer Motor für die deutsche Wirtschaft werden, sondern sich zugleich auch einfacher und langfristiger in die deutsche Gesellschaft integrieren. Sie würden Arbeitsplätze schaffen und könnten Vorbilder für gelungene Integration werden. Darüber hinaus bietet ihnen die Selbstständigkeit die Möglichkeit, unabhängig von ihrer bisherigen Ausbildung, bzw. unabhängig von der Anerkennung ihrer bisherigen Ausbildung erwerbstätig zu sein.

Das Projekt sieht konkret vor, zunächst einen Ideenwettbewerb zu konzipieren und durchzuführen. Dabei sollen sich Geflüchtete mit legalem Aufenthaltstitel mit innovativen Projektentwürfen zu Existenzgründungen bewerben können. Anschließend wird eine Jury, zusammengesetzt aus Mitgliedern des Tönissteiner Kreises e.V. sowie des Studentenforums drei Projekte anhand zu definierender Kriterien selektieren. Diese werden dann mit einem Preisgeld, als finanziellen Zuschuss zur Umsetzung des Projekts ausgezeichnet. Insbesondere diejenigen, die sich noch nicht mit einer Unternehmensgründung auseinander gesetzt haben möchten wir auf unser Projekt aufmerksam machen und zu einer Teilnahme am
Ideenwettbewerb ermutigen. (Wir planen, Flüchtlinge über bereits existierende Flüchtlingsprojekte auf diesen Wettbewerb aufmerksam zu machen).

Parallel zu der finanziellen Zuwendung soll der oder die Gewinner(in) des Ideenwettberbs weiter durch unser Projektteam begleitet werden. Neben einem Coaching zur Rechtslage, Finanzierung und weiteren Aspekten sehen wir uns auch als Vermittler und Netzwerker in die deutsche Wirtschaft, wodurch wir zu Unternehmen und potenziellen Investoren Kontakt herstellen können.

In dem Projekt engagieren sich Mihaela Corj, Stefan Rottler, Kerstin Schopohl und Farah Sedky. Sie alle wurden 2015 in das Studentenforum aufgenommen.

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