Unsere Meilensteine

Zeitleiste ausgewählter Projekte im Studierendenforum

  • 2019

    Movie Movement 2019: Deutsch-Belarussisches Filmprojekt

    Im Rahmen des Filmprojektes „Movie Movement“ trafen sich mehr als 20 junge Filmschaffende aus Belarus und Deutschland. Innerhalb von insgesamt zwei Wochen entstanden fünf Kurzfilme, die in Minsk und Berlin gedreht wurden. Das Projekt fand im Rahmen des Menschenrechtsprogrammes „Europeans for Peace“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ statt und in Kooperation mit der belarussischen NGO „Filmwerkstatt Soziales Kino“ ausgerichtet. Beim ersten Seminarteil in Berlin entwickelten die Teilnehmenden Ideen, bildeten verschiedene Teams und begannen mit den Dreharbeiten. Diese schlossen sie dann beim zweiten Seminarteil in Minsk ab. Gezeigt wurden die Filme auf zwei Premieren jeweils in Berlin und Minsk.

  • 2018

    Kolonialismus – Kein Ding der Vergangenheit. Decolonize!

    Als Antwort auf die oft sehr unzureichende Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte, organisierte das Projektteam „Kolonialismus – Kein Ding der Vergangenheit. Decolonize!“ einen dreiteiligen Workshop, in dessen Rahmen es die Bereiche Geschichte, Gesellschaft und der Globalität im Kontext einer kolonialen Weltgeschichte näher analysierte.

  • 2017

    Politik, wir müssen reden!

    Das Projekt „Politik, wir müssen reden!” bereitete Jugendliche in einem Workshop darauf vor, Abgeordnete zu ihrer Kommunikation auf Social Media Kanälen zu beraten. Da gelungene Kommunikation nur durch Gespräche auf Augenhöhe und direkten Kontakt möglich ist, brachte das Projekt Jugendlichen und Politiker*innen miteinander in Kontakt und lud zu einem Austausch über Kommunikationswege ein, durch die nachhaltigere Strukturen zum generationenübergreifenden Austausch entwickelt wurden.

  • 2016

    Zwischen Grenzen (Reportagereise in Ukraine)

    Vor dem Hintergrund der militärischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine und der Schwierigkeit, sich in Deutschland unvoreingenommen darüber zu informieren, wollte 2016 ein Projektteam mit Studierenden in der Ukraine und in Russland ins Gespräch kommen und ein aktuelles Stimmungsbild dieser beiden Länder zeichnen. Im Sommer 2016 reisten acht Mitglieder des Studierendenforums einzeln in verschiedene Städte in der Ukraine und im Westen Russlands. Im Rahmen eines einwöchigen Aufenthalts begleiten sie dort Studierende in ihrem Alltag und kamen mit Menschen ins Gespräch, sowohl über die aktuelle Situation als auch über Vergangenheit und Zukunftsträume – die Anbindung an das Studierendenforum und den Tönissteiner Kreis erlaubte dabei auch Begegnungen mit Verantwortungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

  • 2015

    Lichtblicke: Kunstworkshop

    Das Projektteam „Licht | Blicke“ organisierte einen Kunstworkshop, bei dem Geflüchtete für einen Tag mit deutschen Schüler*innen zusammen kamen. Durch die gemeinsame Beschäftigung mit einem Thema wurde eine Grundlage zum Aufbauen von interessanten Bekanntschaften und neuen Freundschaften geschaffen.

  • 2014

    Dein Einsatz

    Das Projekt „Dein Einsatz“ vernetze deutschlandweit Mentoringprojekte mit dem Schwerpunkt Bildung über eine projekteigene Internetplattform. Jungen Menschen in Deutschland, die sich gern sozial engagieren wollten und nicht wussten, wie und wo, wurde über die Plattform die Möglichkeit gegeben, sich zu engagieren.

  • 2013

    Die Bologna-Reform und die internationale Mobilität von Studierenden

    Auf der Suche nach Antworten zu der Frage, wie sich die Bologna-Reform auf die Auslandsmobilität deutscher Studierender auswirkt, erarbeitete ein Projektteam einen Fragebogen, der im Frühjahr 2013 an die Mitglieder des Studierendenforums verschickt wurde. Mit Hilfe der Ergebnisse der Mitgliederbefragung konnten Herausforderungen, Bedürfnisse sowie Hindernisse für Studierende im Hinblick auf die Durchführbarkeit von Auslandsaufenthalten im Rahmen der Bologna-Reform herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse der Befragung wurden in einem umfassenden Diskussionspapier zusammengefasst.

  • 2012

    Junge Perspektive in der Entwicklungs­zusammenarbeit

    Das Projekt junge Perspektive in der Entwicklungs­zusammenarbeit, brachte Studierende aus dem globalen “Süden” wie “Norden” zu einem Wochenendseminar in Berlin zusammen, wo gemeinschaftlich das Problem der Klimaflucht diskutiert wurde. Einer jungen Perspektive eine Plattform zu geben, war dem Projektteam wichtig, da entwicklungspolitische Debatten in Deutschland allzu häufig einseitig geführt wurden und die junge Generation, die die Entscheidungen letztlich zu tragen und umzusetzen hat, nur selten Gehör fand.

  • 2012

    Sustainable Students Consulting

    Das Team des „Sustainable Students Consulting“ diskutierte mit Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien. Mitarbeitende von führenden Unternehmensberatungen begleiteten das Projekt als Coaches. 2011 untersuchte die Projektgruppe in Kooperation mit der Deutschen Lufthansa AG die Nachhaltigkeitsbemühungen diverser europäischer Fluganbieter, außerdem die Entkopplung des Emissionswachstums vom Passagierwachstum, ebenso wie die Zukunft des Mobilitätsverhaltens generell. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden im November 2011 in einem gemeinsamen Workshop mit der Lufthansa vorgestellt.

  • 2011

    Counseling Scientists

    „Counseling scientists“ beschäftigte sich mit der Rolle von Wissenschaftler*innen in der internationalen Politikberatung. Die Idee adressierte ein vom Projektteam wahrgenommenes Defizit in der Transparenz der hierbei auftretenden Organisationsstrukturen. Das Projektteam verschaffte jungen Wissenschaftler*innen und Studierenden aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) mittels einer Internetplattform einen Überblick über Initiativen und Organisationen.

  • 2010

    Hau rein: Haupt- und Realschüler international

    Im Rahmen des Projekts „Hau rein: Haupt-und Realschüler international“, kamen Lehrer*innen, Schüler*innen und Vertreter*innen von Austauschorganisationen und anderer Initiativen, die sich der Förderung von Haupt- und Realschüler*innen angenommen haben, zusammen, um Formate zur Förderung der Internationalität dieser Zielgruppe zu diskutieren. Zudem wurden Möglichkeiten erarbeitet, Angebote umzusetzen und zu etablieren.

  • 2010

    Recht im Kontext

    Recht ordnet und bestimmt nicht nur den Staatsaufbau und innerstaatliche Abläufe, sondern auch die Beziehungen zu anderen Staaten auf den Feldern der klassischen Außen- und Sicherheitspolitik wie auch im Bereich von Wirtschaft und Entwicklung. Für gewöhnlich wird Recht im zwischenstaatlichen Bereich mit dem europäischen Gemeinschaftsrecht, dem Welthandelsrecht sowie den übrigen Völkerrechtsgebieten in Verbindung gebracht. Das Projekt „Recht im Kontext“ legte seinen Fokus anders und nahm die Rolle von nationalem Recht als Gegenstand zwischenstaatlicher Beziehungen in den Blick. Im Rahmen eines Sur‑Place‑Dialogs in Georgien betrachtete das Projekt deutsches Recht und deutsche Akteure in der internationalen rechtlichen Zusammenarbeit näher.

  • 2009-2013

    Seiteneinseiger*innen in der deutschen Politik

    Das Projekt „Seiteneinsteiger in der deutschen Politik“ wurde von 2009 bis 2013 in Kooperation mit der BMW Stiftung Herbert Quandt und dem Tönissteiner Kreis durchgeführt. Beginnend mit einer unabhängigen wissenschaftlich-deskriptiven Analyse von Seiteneinsteiger*innen im Deutschen Bundestag, die unter Leitung von Prof. Dr. Stefanie Bailer (ETH Zürich) und Prof. Dr. Peter Selb (Universität Konstanz) durchgeführt wurde, wurden Wege in die Politik näher analysiert. Die Ergebnisse der Untersuchung erschienen im März 2013 als Buch im Springer VS Verlag. Im Anschluss an die Untersuchung erfolgte eine normative Diskussion über die zukünftige Einbindung von Seiteneinsteiger*innen in die deutsche Politik.

  • 2008-2015

    Fortress Europe

    „Fortress Europe“ war eine Projektreihe des Studierendenforums, die Migration an Europas Außengrenzen untersuchte. Basierend auf Gesprächen mit Expert*innen, Verantwortungsträger*innen und Betroffenen trug das Projekt durch gezielte Veröffentlichungen dazu bei, dass das Bewusstsein für die Situation der Migrant*innen und Geflüchteten an den Grenzen der „Fortress Europe“ auch innerhalb Europas gestärkt wurde.

  • 2007-2019

    Binationale Studierendendialoge

    Fünf Studierendendialoge mit Studierenden aus China, der Türkei und dem Iran fanden seit 2007 statt. Ziel der Studierendendialoge war es, Studierende zweier Länder miteinander zu vernetzen, das Bewusstsein junger Menschen beider Länder für gemeinsame politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen zu schärfen, sowie Diversität und Unterschiedlichkeit von Perspektiven in Bezug auf ein bestimmtes Thema aufzuzeigen.

  • 2007

    Schülerkolleg International

    Das „Schülerkolleg International“ ist ein seit 2007 bestehendes Projekt, das gemeinsam mit dem Tönissteiner Kreis organisiert und durchgeführt wird. Das Kolleg steht unter dem Motto „weltweit wirken“. Es möchte motivierten Schüler*innen aus unterschiedlichsten Hintergründen einen Einblick in die Vielfalt internationaler Berufsfelder ermöglichen, Lust auf internationale Lebenswege machen und ihnen mit Informationen und Hilfen zur Seite stehen, selbst einen internationalen Weg zu gehen.

  • 2006

    Young Villa Hügel

    „Young Villa Hügel“ war ein bildungspolitisches Projekt des Studierendenforums in Kooperation mit dem Stifterverband der deutschen Wissenschaft. Mit dem Ziel, Anforderungen und einen Rahmen für die Schaffung einer europäischen Exzellenz-Universität zu definieren, fanden mehreren Workshops und Arbeitssitzungen mit Teilnehmenden des Studierendenforums und des Stifterverbands statt. Ergebnis der Diskussionen waren ein exemplarisches Curriculum mit diversen Wahl- und Pflichtmodulen, fest in den Studienplan integrierten Praktika und Mentoringprogrammen. Als Ziel des Studiums an einer solchen Universität wurden die Vermittlung multilingualer, interkultureller und interdisziplinärer Kompetenzen definiert.

  • 2004-2012

    Weimar Youth Forum

    Mit dem Wunsch die trinationalen Beziehungen zwischen Deutschland, Frankreich und Polen weiter auszubauen, wurde die Idee einer Plattform zum regelmäßigen Austausch zwischen Studierenden der drei Länder entwickelt. Das Weimar Youth Forum fand zwischen 2004 und 2012 fünf Mal statt und bot interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, über ein aktuelles und transnationales Thema umfassend zu diskutieren.

  • 2000

    International Summer Academy

    Die „International Summer Academy” (ISA) wurde im Jahre 2000 vom Studierendenforum ins Leben gerufen. Im Rahmen der dritten International Summer Academy wurde 2002 gemeinsam mit Partnerorganisationen aus dem Ausland das Politeia-Netzwerk gegründet. Das Netzwerk zählt heute mehr als 10 Mitgliedsorganisationen weltweit. Die International Summer Academy bringt als zentrale Veranstaltung des Politeia Netzwerks eine Gruppe internationaler Studierender und Young Professionals zusammen und ermöglicht den Austausch über international relevante Themen aus unterschiedlich geprägten Perspektiven.

  • 1999

    Gründung

    Das Studierendenforum wurde 1999 als eine Plattform gegründet, damit junge und engagierte Studierende im Hinblick auf akademische Auslandsaufenthalte und Wege in internationale Berufe, insbesondere innerhalb von der EU und internationalen Organisationen, vielseitige Erfahrungen sammeln können. Durch die Projektarbeit sowie die Partnerschaft zu vergleichbaren internationalen Studierendenorganisationen sollte zudem ein Rahmen gegeben werden, um schon früh im Studium konkrete Führungserfahrungen zu machen.