Empowering Future Entrepreneurs

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Disruptive Start-Ups und Gründen erfreuen sich in Deutschland in den letzten Jahren immer größerer Aufmerksamkeit. Bessere Finanzierungsmöglichkeiten, eine Vielzahl von Inkubatoren und nicht zuletzt die Möglichkeiten des Internets machen Unternehmensgründungen und die Skalierung innovativer Geschäftsideen heute scheinbar so einfach wie nie zuvor.

Trotz dieser positiven Entwicklungen lässt sich in der deutschen wie auch der internationalen Start-Up-Szene jedoch ein Aufholbedarf in Bezug auf Diversität beobachten:

  1. Unter Gründer:Innen finden sich oftmals nur die Teile der Gesellschaft wieder, deren sozio-ökonomischer Hintergrund es ihnen erlaubt, an die für eine Unternehmensgründung notwendigen Kontakte und Kapitalgeber zu kommen.
  2. Der fachliche Hintergrund von Gründer:Innen konzentriert sich häufig auf wenige, bestimmte Fächer und führt somit zu einer eher homogenen Bandbreite an Qualifikationen.

Da diverse Teams nachweislich erfolgreicher gründen, glauben wir, dass eine größere Diversität und fachliche Vielfalt nicht nur im Sinne der Chancengerechtigkeit anzustreben ist, sondern auch enormes Potential für kreative und innovative Unternehmen bietet. Deshalb wollen wir Wege suchen, unternehmerisches Denken mehr in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Mit unserem Projekt wollen wir dazu beitragen, eine verantwortungsbewusste, zukunftsorientierte, diverse und barrierefreie Gründungskultur in Deutschland zu stärken. Perspektivisch möchten wir auf diese Weise Synergiepotentiale für eine internationale und interkulturelle Zusammenarbeit zwischen Gründer:Innen innerhalb Europas schaffen, um den europäischen Kontinent als Standort für innovative Ideen zu fördern.

Unser Projekt setzt sich zusammen aus den folgenden Formaten:

Speaker Series | Tönissteiner Founder’s Talk

Im Rahmen der Tönissteiner Founder’s Talks sprechen wir mit erfolgreichen Persönlichkeiten aus der Start-up-Szene über ihre Gründungsgeschichten und größten Learnings. Mit den Founder’s Talks möchten wir Mitgliedern des Studierendenforums die Gelegenheit geben, Einblicke in die Start-up-Szene zu gewinnen und mit inspirierenden Persönlichkeiten zu diskutieren. 

Ziel soll es insbesondere sein, Gründungsinteressierten aus unterrepräsentierten Gruppen die Angst vor dem Scheitern zu nehmen, sie zur Gründung zu ermutigen und die Frage zu diskutieren, welche Potenziale eine größere Diversität in der Start-up-Szene bietet.

Workshop | Empathisch Probleme lösen mittels Design Thinking

Design Thinking ist ein sich an den Nutzenden orientierender Ansatz, mit dem sich zielorientiert kreative Lösungen und Innovationen entwickeln lassen. In einem interaktiven Online-Workshop möchten wir interessierten Mitgliedern des Studierendenforums die Methodik des Design Thinkings näherbringen und den Design-Thinking-Prozess gemeinsam einmal komplett durchlaufen und reflektieren. In interaktiven Übungen lernen die Teilnehmenden, wie Design Thinking bei der Generierung neuer Ideen zur Lösung komplexer Herausforderungen helfen kann.

Studie | Welchen Einfluss hat der sozio-ökonomische Hintergrund auf unternehmerisches Denken und Handeln?

Parallel zu unseren Veranstaltungen wollen wir auch quantitativ und empirisch erfassen, wie junge Menschen in Deutschland zu Gründen stehen. Was würde sie dazu bewegen, ihre Ideen doch in die Tat umzusetzen? Welche Hoffnungen und Ängste haben sie? Wie hängt das mit ihrem Umfeld und ihrem sozio-ökonomischem Hintergrund zusammen? Welche Wünsche hätten sie an Politik und Wirtschaft, um Gründen zugänglicher zu machen? Hier lassen wir die Daten sprechen!

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